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Hordaland

Im Südwesten Norwegens liegt Hordaland. Die Fylke ist geprägt von der wunderschönen Landschaft um den langen sattgrünen und tiefblauen Hardangerfjord und seinen zahlreichen Nachbargewässern, von den vielen vorgelagerten Inseln und natürlich Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens, Außenposten der Hanse, Beginn der Hurtigruten und geprägt vom Bryggen im Osten der Bucht Vågen mit dem alten Hanse-Gebäudeensemble, das bereits in den späten 70ern des 20. Jahrhunderts von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Bergen ist schön. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Museen, Theater, Ausflugsziele in näherer Umgebung, die alte Festung Bergenhus, darin das alte königliche Festhaus Håkonshalle, Parks, dabei verteilen sich die 260.000 Einwohner so schön, dass man nie den Eindruck einer überlaufenen, hektischen, westeuropäischen Metropole hat. Das ändert sich aber nachts, wenn die Studenten der Stadt die zahlreichen Clubs zum Platzen bringen.

Im Gegensatz zu vielen Fylke Norwegens, in denen es maximal eine oder zwei Ortschaften gibt, die man als Städte bezeichnen kann, ist Hordaland, der norwegische Süden, geradezu voller nicht zu kleiner netter Orte. Von Bergen aus kommt man beispielsweise über eine Brücke nach Askøy, einer von Fjorden umgebenen Trauminsel mit 26.000 Einwohnern und einem – für norwegische Verhältnisse – massiven Zuzug von Menschen, die noch mehr Seeluft suchen als sie in Bergen eh schon haben.

Hordaland

Hordaland @iStockphoto/Svein Otto Jacobsen

Es gibt zahlreiche touristisch reizvolle Inselkommunen in Hordaland, mit Hardangervidda eine wunderschöne, große Hochebene mit Nationalpark, den alten Industrie- und Urlaubsort Odda, Os mit den Ruinen der Klosterabtei Lysekloster und wer sich in seinem Sommer am liebsten einer Mischung aus Meer- und Kultururlaub hingibt, der ist hier genau richtig.

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