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Das Klima in Norwegen / Beste Reisezeit für Norwegen

Das Klima in Norwegen ist vergleichsweise mild und das obwohl sich das nordeuropäische Land auf dem gleichen Breitengrad wie beispielsweise Grönland, Sibirien und Alaska befindet. Der Grund für das milde Klima sind die warmen Strömungen des Golfstroms. Der Nordatlantikstrom sorgt mit seinem warmen Wasser dafür, dass das Gewässer an der Küste auch während der Wintermonate zumeist vom Eis befreit bleibt. Günstige Passatwinde vom amerikanischen Kontinent kommend sorgen zudem für milde Lufttemperaturen.

Die Küstenregion Norwegens weist eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 8 Grad Celsius auf. In den Gebirgsregionen liegt der Jahresdurchschnitt bei etwa 0 Grad Celsius. Der wärmste Monat des Jahres ist der Juli, die kältesten Temperaturen werden im Januar und Februar gemessen. Die klimatischen Verhältnisse in Norwegen lassen sich in zwei Regionen unterteilen, die geografisch durch den hohen Gebirgszug der Skanden getrennt werden. Das Klima im Osten und im Landesinneren ist kontinental geprägt mit nur wenigen Niederschlägen und deutlich größeren Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter. Das Küstengebiet Norwegens im Westen weist deutlich mehr Niederschläge auf als der restliche Teil des Landes. Die Stadt Bergen gilt beispielsweise mit 248 Regentagen als regenreichste Stadt Europas. Die jährliche Niederschlagsmenge in Bergen beträgt 2548 mm. Die Niederschlagsmenge ist zudem im Norden geringer als im Süden.

Die Sommermonate in Norwegen sind mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius für Skandinavien vergleichsweise warm. Die Luftfeuchtigkeit ist in dieser Zeit ebenfalls gering. Jedoch herrscht auch im Hochsommer in Norwegen kein klassisches Badewetter. Die Wassertemperaturen liegen bei etwa 18 Grad Celsius. Am wärmsten wird es im Osten des Landes und an der Südküste zwischen Mandal und Oslo. Im Sommer sind auch die Tage am längsten. Ein besonderes Schauspiel ist die Mitternachtssonne, ganz im Norden Norwegens.

Lofoten in Norwegen

Lofoten in Norwegen @iStockphoto/Larissa Belova

Die kalten Temperaturen in den Wintermonaten sorgen für ausreichend Schnee in Norwegen. In Mittel- und Ostnorwegen erreichen die Temperaturen nicht selten Tiefstwerte von unter -40 Grad Celsius. Die Küstenregion im Westen des Landes ist deutlich milder im Winter, jedoch auch verregneter. Vereinzelt herrschen zu dieser Jahreszeit auch heftige Stürme. Besonders interessant sind im Winter die Polarlichter, die entlang des Polarkreises zu sehen sind.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Norwegen ist der Sommer. Dann sind die Temperaturen am angenehmsten. Jedoch sollte auch bei einer Reise im Sommer an warme Kleidung gedacht werden, denn die Temperaturen können vor allem nachts schnell abfallen. Im Frühling von Mai bis Juni ist die Natur in Norwegen am schönsten. Dann blühen die Obstbäume und die Natur ist in ein sattes Grün gehüllt.