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Die höchsten Berge und größten Gletscher Norwegens

Von den etwa 300 norwegischen Gipfeln über 2000 m Höhe liegen über 80% im Nationalpark Jotunheimen. Die höchsten und bekanntesten Berge befinden sich in dieser Hochgebirgsregion, die einen 1140 km² großen Nationalpark und ein 300 km² umfassendes Naturschutzgebiet einschließt.

Die zehn höchsten norwegischen Berge liegen alle in Jotunheimen. Basierend auf der Übersicht des Norwegers Eivind Røynes „Berge in Norwegen über 1800 Meter“, in der 300 Gipfeln über 2000 Metern verzeichnet sind, heißen die zehn höchsten Gipfel: Galdhøpiggen (2469 m), Glittertind (2464 m), Store Skagastølstind (2405 m), Styggedalstind Ø (2387 m), Styggedalstind V (2387 m), Skardstind (2373 m), Vesle Galdhøpiggen (2369 m), Surtningssui (2368 m), Store Memurutind Ø (2366 m) und Store Memurutind V (2364 m).

Der Galdhøpiggen ist mit 2469 m nicht nur der höchste Berg Norwegens, er ist zugleich auch der höchste Gipfel Nordeuropas.

Die drei größten Gletscher im Jotunheimen sind der Smørstabbreen mit einer Fläche von ca. 14 km², der Vestre Memurubre mit einer Fläche von ca. 10 km² und der Veobrean mit einer Fläche von ca. 9 km². Weitere bekannte Jotunheimen-Gletscher sind der Grjotbreen nördlich des Glittertind, der Svellnosbreen, der „Märchengletscher“ am Galdhøpiggen und der Fannaråkbreen an der Ostseite des Fannaråken, wo es im Sommer Gletscherführungen gibt.

Gletscher in Norwegen

Gletscher in Norwegen @iStockphoto/anzeletti

Die größten norwegischen Gletscher liegen freilich nicht im Jotunheimen. Sie übertreffen in ihren Ausmaßen die vorgenannten Gletscher deutlich. Es sind der Jostedalsbreen (Fläche ca. 487 km², Verwaltungsbezirk Sogn og Fjordane), der Vestre Svartisen (Fläche ca. 221 km², Verwaltungsbezirk Nordland) und der Folgefonna (Fläche ca. 214 km², Verwaltungsbezirk Nordland).