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Die Hauptstadt Norwegens – Oslo

Mit rund 500.000 Einwohnern ist Oslo eine der kleineren Hauptstädte in Europa. Die beste Zeit für einen Städtetrip nach Oslo sind die Sommermonate, vor allem Juli und August. Wer Minustemperaturen nicht scheut, kann Oslo auch noch im Herbst besuchen, dann ist es aber möglich, dass viele Restaurants und auch bereits einige Museen geschlossen haben. Die Stadt befindet sich in den Vorbereitungen für die Hauptsaison, den Winter, wo alles im Zeichen des Skisports steht. Noch im Frühjahr sind einige Fjorde vor den Toren Oslo nicht schiffbar, sodass man in dieser Jahreszeit die wunderschöne Natur kaum genießen kann.

Hauptattraktion Norwegens ist und bleibt die wunderbare zerklüftete Küste. Die ganze Region ist einer der größten Naturparks von Europa. In Norwegen leben auf 385.000 km² nur viereinhalb Millionen Menschen. Norwegen ist ein schwach besiedeltes Land und auch eines der teuersten in Europa. Als Tourist kommt man mit Englisch sehr gut zurecht, teilweise wird sogar Deutsch verstanden. Norwegen gilt jedoch als sicheres Reiseland und besitzt viele attraktive Übernachtungsmöglichkeiten. Auch die Campingplätze sind äußerst sauber, komfortabel und liegen in den schönsten Regionen des Landes.

Doch auch Oslo hat für Touristen einiges zu bieten. Ein Tag reicht allerdings, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der norwegischen Hauptstadt zu erkunden. Vom Rathaus, das Szenen der norwegischen Geschichte als wunderschönes Relief zeigt, startend gelang man mit einem kurzen Fußweg zum Einkaufs- und Vergnügungsviertel am Hafen. Hier befinden sich gut 60 Geschäfte und über 30 unterschiedliche Restaurants. Wer seine Norwegenreise im Sommer unternimmt, kann hier bei Espresso und Brötchen sogar ein wenig mediterranes Flair genießen.

Norwegen hat auch große Künstler hervorgebracht. Ein Monolith im Zentrum des Vigeland Parks zeigt 121 ineinander verschlungenen Menschen in Stein gemeißelt, vom großen norwegischen Bildhauer Gustav Vigeland gestaltet. Künstlerisch ist er genauso bedeutend wie Grieg und der Expressionist Munch. Im Park findet man über 200 weitere lebensgroße Granitfiguren, die miteinander ringen und die dynamischen Kämpfe des Lebens verdeutlichen.

Oslo

Oslo @iStockphoto/Robert Rozbora

Zwischen Hauptbahnhof und Schloss befindet sich Oslos wichtigste Einkaufsstraße. Gesäumt von unzähligen Restaurants und Snackbars kann man hier eine vergnügliche Shoppingtour unternehmen. Nationaltheater und Nationalgalerie sind ebenfalls sehenswert. In der Nationalgalerie von Oslo ist schließlich das berühmte Munch-Gemälde „Der Schrei“ ausgestellt. Bei diesem Bild handelt es sich um die vierte und letzte noch zugängliche Version des Gemäldes. Um die Sehenswürdigkeiten der norwegischen Hauptstadt zu genießen, empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt, die man am Rathaus beginnt. Unbedingt anschauen muss man sich wohl die berühmteste Sprungschanze der Welt: den Holmenkollen. Von hier oben hat man die beste Aussicht über Oslo.

Im Sommer wird der Auslaufhügel an dieser Sprungschanze geflutet und dient den Osloern als öffentliches Schwimmbad. Die Norweger sind ein praktisch denkendes Volk. Stadtrundfahrten in Oslo werden in der Regel in Norwegisch, Englisch und Deutsch durchgeführt. Erwirbt man bei seinem Aufenthalt in Oslo den Oslo-Pass, so hat man damit in alle Museen freien Eintritt und kann sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Oslo besitzt drei Flughäfen und von Deutschland aus besteht sogar eine direkte Fährverbindung zwischen Kiel und Oslo. Wer mit dem Auto fahren möchte, braucht Zeit, denn die Verkehrskontrollen in Norwegen sind scharf und es gibt viele Geschwindigkeitsbeschränkungen.

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