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Reiseversicherung für Norwegen

Reiseversicherung ist der Sammelbegriff für verschiedene Versicherungen, die im Zusammenhang mit einer Reise abgeschlossen werden können. Aber sollte man diese Versicherungen auch (alle) abschießen?

Die Reiserücktrittsversicherung (auch: Reisekostenrücktrittsversicherung) wird von vielen Reisenden bereits mit der Buchung der Reise abgeschlossen. Diese Versicherung tritt in den Fällen ein, in denen der Reisende die gebuchte und bezahlte Reise nicht antreten kann. Beim Rücktritt von einer Reise fallen in aller Regel Gebühren für die Stornierung an. Je nach dem Zeitpunkt der Absage können Gebühren bis zur Höhe der gesamten Reisekosten anfallen. Muss der Reisende die gebuchte Reise wegen einer schweren Erkrankung, eines Unfalls oder gar des Todes eines Mitreisenden oder eines nahen Angehörigen absagen, erstattet die Reiserücktrittsversicherung die entstehenden Gebühren. Nicht versichert ist jedoch der Fall, in dem der Reisende aus irgendeinem Grund die Reise nicht (mehr) antreten will oder wenn er die Reise wegen einer bereits bekannten Behinderung oder Beeinträchtigung nicht antreten kann.

Die Auslandskrankenversicherung sichert den Reisenden im Hinblick auf anfallende Kosten bei einer Erkrankung auf Reisen im Ausland ab. Zwischen den Mitgliedstaaten der EU bestehen zahlreiche Sozialversicherungsabkommen, die die Erstattung von Arzt-, Heilmittel- und Krankenhauskosten für ihre Mitglieder im Ausland regeln. Auch bei privaten Krankenversicherungen sind Krankheitskosten bei Reisen ins Ausland in einem bestimmten Zeitraum und für bestimmte Kostenarten in den Beiträgen enthalten.
Vor Antritt einer Reise ins Ausland sollte sich der Reisende jedoch auf jeden Fall vorab informieren, welche Kosten ihm im Falle einer Erkrankung erstattet werden. Dies gilt insbesondere für Reisen ins außereuropäische Ausland. In den meisten Fällen ist die (zeitlich begrenzte) Erweiterung der bestehenden Krankenversicherung für die Reise ins Ausland für relativ geringe Gebühren möglich.

Reiseversicherung

Reiseversicherung ©iStockphoto/etxekar

Die Reiseunfallversicherung schützt den Reisenden vor unvorhersehbaren Ereignissen im Ausland, die zu einer Verletzung, Behinderung oder gar zum Tod führen. In den meisten Fällen wird der Reisende vor allem Wert darauf legen, im Falle eines Unfalles möglichst rasch nach Hause zur weiteren ärztlichen Behandlung in Deutschland transportiert werden zu können.
Während Arbeitnehmer im Rahmen ihrer Beschäftigung durch die gesetzliche Unfallversicherung bei den Berufsgenossenschaften versichert sind, muss für den privaten Bereich eine private Unfallversicherung abgeschlossen werden. Besteht eine solche Versicherung bereits, so sollte geprüft oder nachgefragt werden, in wie weit diese Versicherung auch Unfälle im Ausland oder auf Reisen abdeckt. In aller Regel wird die Unfallversicherung für die üblichen Urlaubsreisen auch Unfälle im Ausland versichern, doch sollte je nach Reiseland sowie Dauer der Reise konkrete Informationen eingeholt und gegebenenfalls die Versicherung erweitert werden.

Versicherungsunternehmen bieten neben den oben besprochenen Versicherungen noch zahlreiche weitere Reiseversicherungen, wie etwa Reisegepäck- oder Reiseabbruchversicherungen an. Hier sollte der Reisende genau prüfen, welche Versicherungen er tatsächlich benötigt. Deckt etwa seine Krankenversicherung auch im Ausland entstehende Krankheitskosten ausreichend ab? Ist sein Reisegepäck tatsächlich mehr wert, als die Höchstschadenssumme, die ihm bei Verlust von der Fluggesellschaft erstattet wird? Kann es tatsächlich zu Umständen für einen Reiseabbruch kommen, die ihm nicht von dritter Seite, etwa dem Arbeitgeber bei Rückruf wegen dringender Arbeiten, erstattet werden? Die meisten Fragen zu Reiseversicherungen können durch einen Telefonanruf bei der Versicherung, bei denen entsprechende Versicherungsverträge bestehen, geklärt und häufig Kosten gespart werden.

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